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Curtis, Charles; 1860-1936   (anzeigen)

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Charles Curtis war ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei und von 1929 bis 1933 der 31.  Vizepräsident der Vereinigten Staaten. Seine Mutter entstammte dem Volk der Kansa. Charles Curtis war der erste − und der bisher einzige − indianischstämmige Politiker, dem es gelang, derart hohe politische Ämter einzunehmen. Curtis studierte die Rechtswissenschaften und war als Anwalt in Topeka tätig. Von 1885 bis 1889 war er Staatsanwalt im Shawnee County. Von 1893 bis 1907 gehörte er als Abgeordneter dem US-Repräsentantenhaus an. Am 23.  Januar 1907 wurde er als Nachfolger des zurückgetretenen Joseph R. Burton zum US-Senator gewählt − als erster indianischstämmiger Politiker. Zwischenzeitlich bekleidete er im Senat auch das Amt des Präsidenten pro tempore. Nach einer gescheiterten Wiederwahl schied er 1913 zunächst aus dem Amt, wurde aber 1915 erneut Senator und wurde 1920 und 1926 erfolgreich wiedergewählt. Bei der Präsidentschaftswahl 1928 errang er an der Seite von Herbert Hoover einen hohen Sieg gegen die Demokraten Al Smith und Joseph Taylor Robinson, woraufhin er 1929 vom Senat in das Amt des Vizepräsidenten wechselte. Die Niederlage bei der Präsidentschaftswahl 1932 beendete auch die politische Karriere von Curtis. Im Jahre 1932 eröffnete Curtis die Olympischen Sommerspiele von Los Angeles. (aus Wikipedia)


Lebensdaten: 1860-1936
Beruf: Senator
Ausschnitte: 1924-1936
Deutsche Nationalbibliothek: http://d-nb.info/gnd/118925601
DBpedia: http://dbpedia.org/resource/Charles_Curtis
VIAF: http://viaf.org/viaf/45101037

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