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Adenauer, Konrad; 1876-1967   (anzeigen)

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Konrad Hermann Joseph Adenauer war von 1949 bis 1963 erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und von 1951 bis 1955 zugleich erster Bundesminister des Auswärtigen. Bereits im Kaiserreich und in der Weimarer Republik absolvierte Adenauer, ein studierter Jurist, eine vielbeachtete politische Karriere: als Mitglied der katholischen Zentrumspartei gehörte er dem Preußischen Herrenhaus an, war Oberbürgermeister von Köln und verteidigte als Präsident des preußischen Staatsrats energisch die Interessen des Rheinlandes, dem er zeitlebens eng verbunden blieb. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde er seiner Ämter enthoben und war zeitweise inhaftiert. Adenauer gehörte zu den Begründern der CDU, deren Parteichef er von der Gründung bis 1966 war. Als Präsident des Parlamentarischen Rates wie als erster Bundeskanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland prägte er eine ganze Ära. Der zum Amtsantritt bereits 73-jährige setzte Bonn als Bundeshauptstadt durch, stand für eine Politik der Westbindung und der Europäischen Einigung und eine aktive Rolle der Bundesrepublik in der NATO. Adenauer stand wirtschaftspolitisch für das System der Sozialen Marktwirtschaft. Er verfolgte einen antikommunistischen Kurs im Inland wie gegenüber der Sowjetunion und deren Satellitenstaaten. (aus Wikipedia)


Lebensdaten: 1876-1967
Beruf: Bundeskanzler
Ausschnitte: 1921-2003
Deutsche Nationalbibliothek: http://d-nb.info/gnd/11850066X
DBpedia: http://dbpedia.org/resource/Konrad_Adenauer
VIAF: http://viaf.org/viaf/34470968

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